Spannende Einblicke

Sonderausstellungen

14.01. - 13.04.2020

GDT Naturfotograf des Jahres

Ausstellung der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen

Die Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT) steht in einer Zeit beliebiger Bilderfluten für Naturfotografie mit Haltung. Die Mitglieder leben diesen Anspruch in ihren Bildern, ihrem Streben nach Qualität, gemeinsamem Lernen und dem Ziel, sich als Fotograf und Naturschützer stetig zu verbessern. In diesem Sinne richtet die GDT jährlich den Mitglieder-Wettbewerb Naturfotograf des Jahres (GNJ) aus. Mit authentischen und ästhetisch ansprechenden Bildern möchte die GDT ein besseres Verständnis für die Natur wecken und so für die Belange des Naturschutzes eintreten.

Wir zeigen Ihnen eine exquisite Auswahl an Bildern aus den Kategorien „Säugetiere“, „Vögel“, „andere Tiere“, „Pflanzen und Pilze“ sowie der Kategorie „Action“

 

19.04. - 28.06.2020

"Wanted: Der Luchs"

Eine Ausstellung der Luchs-Initiative Baden-Württemberg e.V.

Der Luchs ist die größte Raubkatze Europas und war einst auch in Baden-Württemberg heimisch. Der letzte deutsche Luchs wurde 1846 bei Wiesensteig auf der Schwäbischen Alb erlegt. Mittlerweiler ist der Luchs durch Auswilderungsprojekte in die Schweiz, die Vogesen, den Harz und den Pfälzerwald zurückgekehrt. In Baden-Württemberg fanden bisher keine aktiven Wiederansiedelungen statt, es wurden jedoch in den letzten Jahren vereinzelt Luchse gesichtet und mehrere männliche Tiere nachgewiesen.

Die Ausstellung der Luchs-Initiative Baden-Württemberg e.V. informiert über die Lebensweise und Situation der Beutegreifer und wirbt um mehr Verständnis für den heimlichen Einzelgänger. Wunderschöne Fotos lassen den Betrachter die Faszination dieser großen Katzenart fast hautnah erleben, kurz gefasste Texte und Exponate liefern alle wichtigen Informationen rund um den Luchs.

 

05.07. - 13.09.2020

Wild & Jagd - Grenzgänge zwischen Natur und Kultur

Eine Ausstellung des WaldHaus Freiburg.

Viele Bereiche unserer Lebenswelt erscheinen gerade besonders attraktiv, wenn sie mit der Eigenschaft „wild“ ausgestattet sind. Wie schon in der Romantik stehen Natur und Wildnis dabei für eine Sehnsucht nach Unberechenbarkeit und Urtümlichkeit. Aber wie ist es um ihre „Urtypen“, das Wild und die Jäger bestellt? Mit welchem Naturbewusstsein streifen Jägerinnen und Jäger durch mehr oder weniger „wilde“ Wälder oder intensiv genutzte Maisfelder? Wie wird Jagd in einer Zeit gerechtfertigt, in der manche Menschen „wild auf Wild“ sind, andere es ablehnen Fleisch zu essen und Tierschutzorganisationen gegen jagdliche Aktivitäten vorgehen? Welche Rolle spielt die Jagd im Zusammenhang mit Wildtierökologie, Forstwirtschaft, Landwirtschaft und Naturschutz? Die Ausstellung erzählt etwas über die Geschichte der Jagd und ihre Spuren in unserer Kultur und Landschaft. Auf anschauliche Weise vermittelt sie aktuelles Wissen über die Jagdausübung heute. In dem sie zeigt, was hinter den unterschiedlichen Sichtweisen auf die Jagd steckt, regt sie dazu an, eigene Vorstellungen zu überdenken.

 

27.09. - 06.12.2020

Markierungen an Bäumen

Markierungen an Bäumen im Wald sind die Sprache der Förster und Waldarbeiter. Markiert werden unter anderem Bäume die gefällt werden, aber auch Zukunftsbäume, Habitatzonen, Rückegassen, Waldbesitzgrenzen und vieles mehr. Dietmar Brigola hat über einen Zeitraum von 5 Jahren in verschiedenen Waldgebieten der Albregion Markierungs- und Waldeinschlagarbeiten von Förstern begleitet. Die Ausstellung ist ein fotografischer Streifzug durch den Wald, in der die Zeichen und deren Bedeutung entschlüsselt werden.